Die Gemeinde Leisnig kann auf eine segenbringende Entwicklung zurückschauen.Viele Glaubensgeschwister, die wegen der Folgen des 2. Weltkrieges ihre Heimat verlassen mussten, siedelten sich in Leisnig und Umgebung an. Ab 1949 konnten in Leisnig für die ca.20 Glaubensgeschwister unter dem Wirken des Priesters Petereit (Gemeinde Roßwein) selbst Gottesdienste durchgeführt werden. In den, meist nur für kurze Zeit, gemieteten Räumlichkeiten, wie „Café Meißner“ und Milchbar Chemnitzer Straße sowie Hotel „Goldener Stern“ fanden die Gottesdienste nachmittags statt. Der am 08. April 1956 als Priester gesetzte Fritz Nehrkorn, der spätere Bezirksapostel, wurde im November 1957 für die nun 53 Glaubensgeschwister zählende Gemeinde als Vorsteher berufen. Priester Fritz Günther übernahm am 03. März 1977 die Seelenpflege der ca. 66 Glaubensgeschwister, konnte sie jedoch, wegen einer schweren Erkrankung, ab 1987 nicht mehr weiterführen. Für 2 Jahre übernahm Priester Helmut Arnold die Vertretung. Seit Mai 1989 dient er der Gemeinde als Vorsteher. Schon 1968 hatte sich die Möglichkeit geboten, eine schönere Versammlungsstätte zu beziehen, die sich in der Obermarktgasse Nr. 2 befand. Trotz ständiger Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen entsprach das Mietlokal nicht mehr den notwendigen Anforderungen. Deshalb wurde im Jahr 1996 der Entschluss gefasst, in dieser Region eine Kirche zu errichten. Nach langem Suchen wurde das dafür geeignete Grundstück, Colditzer Straße 21 gefunden. Am 04.Juni 1998 konnte die neue Kirche durch Bezirksapostel Nehrkorn ihrer Bestimmung übergeben werden. Seit dem 01. April 1997 sind die Gemeinden Leisnig und Colditz zusammen gelegt. Damit zählte die Gemeinde Leisnig ca. 84 Mitglieder. Ein schöner Chor und Instrumentalisten umrahmen die Gottesdienste. 2004 richtete die Gemeinde den Vorstehertag des Bezirks Leipzig aus, und 2005 kehrte Bezirksapostel Klingler zum ersten Mal ein. Im Februar 2017 diente Bezirksapostel Krause der Gemeinde. Nachdem bereits die Wochengottensdienste seit 2016 zusammen durchgeführt wurden, folgte mit der in Ruhesetzung des als Gemeindevorstehers für die Gemeinde Döbeln beauftragten Evangelisten Jürgen Mehnert, am 18.03.2018 der vollständige Zusammenschluss der Gemeinden Leisnig und Döbeln. Seitdem finden alle Gottesdienste, bis auf den 3. Sonntag im Monat, in Leisnig statt. Derzeit umfasst die Gemeinde 155 Mitglieder. Auch außerhalb der Gottesdienste finden die Geschwister zusammen. Sei es zum jährlichen Frühjahrsputz, des Gemeindefestes oder den Seniorenstunden.
Es dienen der Gemeinde derzeit 1 Evangelist, 2 Priester und ein Diakon.
Als Vorsteher dienten der Gemeinde:
1950 - 1965 Pr/Hi Franz Petereit
1956 - 1977 Pr /Hi Fritz Nehrkorn
1977 - 1989 Pr Fritz Günther
ab 1989 Pr/Ev Helmut Arnold
Neuapostolische Kirche