Es war ein herzliches Wiedersehen vieler Geschwister aus den Gemeinden des Bezirkes. Freudig eröffnete Bezirksältester Thomas Cramer den Sängertag um 10:00 Uhr im Großen Saal mit einem Gebet. Danach gingen die Kinder mit ihren Betreuern in ihren Probenraum.
Für die Großen begann der Tag wie bei einer normalen Chorprobe mit dem Einsingen. Das Dirigententeam unter der Leitung von Jens Petereit begeisterte mit einem bunten Übungsprogramm aus bekannten Liedern des Chorbuches und neuen Liedern aus geistlichen Liedsammlungen. Die Spanne reichte von einem Lied in Lingala (Bantusprache aus dem Kongo) „Fungola motema“ über „Komm her, freu dich mit uns“, „Der Herr ist mein Licht“ und „Du bist stets nur ein Gebet von mir entfernt“ bis zu „Die Himmel rühmen“ von Beethoven. Zwischendurch probten der Männerchor auf der Terrasse und die Frauen weiter im Großen Saal. Die Kinder hatten jetzt die Möglichkeit unter Anleitung eines Orgelbauers, selbst eine Orgelpfeife zu basteln.
Nach der Mittagspause zeigten unsere Kinder sehr eindrucksvoll, was sie geübt hatten, unter anderem mit dem Lied „ Wo ein Mensch ein Mensch Vertrauen gibt“. Der Chor probte weiter die Lieder, die den anschließenden Gottesdienst bereichern sollten.
Den Gottesdienst, der in ganzen Kirchenbezirk Leipzig übertragen wurde, stellte der Bezirksälteste Cramer unter das Textwort aus Kolosser 3,16: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“
Apostel Korbien hatte in einem Brief erinnert, dass vor 10 Jahren die Bezirke Leipzig und Halle zusammengelegt wurden. Er zeigte sich dankbar, dass so eine schöne Zusammenarbeit erfolgt. Dem Dank des Apostels schloss sich der Bezirksälteste mit Hinweis auf die besondere Arbeit der Sängerinnen und Sänger an.
„Gesang ist das Wort Gottes“, so Thomas Cramer. „Es soll das Wort Gottes in die Tat umgesetzt werden, indem wir in den Familien mit unseren Kindern darüber reden.“ Die Heilung des aramäischen Feldhautmann Naaman konnte nur geschehen, als dieser das Wort des Propheten Elisa befolgte und sich in den Jordan tauchte. So soll das Wort Christi auch für die Entschlafenen gelten, die am kommenden Sonntag die Sakramente Christi empfangen können. Priester Matthias Kopp betonte, dass unsere Freude aus Christus kommt, die wir auch dem Nächsten und in die Ewigkeit verschenken wollen.
Das Bußlied des Männerchores „ Wohin soll ich mich wenden“ leitete die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahls ein. Danach erklang mehrfach das Lied „Herr schenke uns deinen Frieden“, welches durch gelesene Bibelverse ergänzt wurde. Zum Abschluss dieses Sängertages ertönte durch Chor und Orgel machtvoll und dankbar das Lied „Großer Gott wir loben dich“. Ein herzlicher Dank galt allen, die diesen besonderen Tag vorbereitet, organisiert und durchgeführt haben.
Neuapostolische Kirche